Schokolade wird teurer – Lindt & Sprüngli

Es liegt an den Zutaten: Der Kakaopreis hat vor wenigen Wochen ein Allzeithoch erreicht– die höheren Kosten gibt der Schweizer Hersteller an die Verbraucher weiter.
Hohe Zutatenpreise treiben die Schokoladenpreise nach oben.
Hohe Zutatenpreise treiben die Schokoladenpreise nach oben.Foto: Walter Bieri/KEYSTONE/dpa
Epoch Times14. Januar 2025

Hohe Kakaopreise machen Schokolade teurer. Der Schweizer Hersteller Lindt & Sprüngli hat im vergangenen Jahr schon die Preise erhöht und kündigt dies auch für 2025 an. Ende vergangenen Jahres habe der Kakaopreis ein Allzeithoch erreicht, teilt das Unternehmen in Kilchberg bei Zürich mit.

Lindt & Sprüngli stellt unter anderem die ikonischen Osterhasen in goldener Verpackung und die Lindor-Kugeln her. Sehr erfolgreich sei Ende 2024 auch die handgefertigte „Lindt Dubai Chocolade“ gewesen. Nach ähnlicher Rezeptur werde nun auch Schokolade für den Großhandel kreiert.

Die Verbraucherstimmung sei zwar gedämpft gewesen, aber Volumen und Umsatz hätten gesteigert werden können, teilte das Unternehmen mit. Das Umsatzplus lag bei 5,1 Prozent auf 5,47 Milliarden Franken (5,8 Mrd Euro). Den Gewinn gibt das Unternehmen im März bekannt. In vielen europäischen Ländern habe es zweistellige Wachstumsraten gegeben, in Deutschland „im mittleren einstelligen Bereich“.

Auch der Schokoladenhersteller Ritter Sport hatte im Herbst seine Preise um etwa 30 Prozent erhöht. Sorten wie Alpenmilch und Erdbeer Joghurt kosten seitdem 1,89 Euro, für die Tafeln der Nuss- und Kakao-Klasse sind 2,19 Euro fällig. Begründet wurde dies mit den gestiegenen Rohstoffpreisen für Kakao durch schlechte Ernten und die Folgen des Klimawandels. Milka-Hersteller Mondelez wollte sich zuletzt auf Nachfrage nicht dazu äußern, ob eine Preiserhöhung geplant ist. (dpa/red)



Epoch TV
Epoch Vital
Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


Ihre Epoch Times - Redaktion