Bahnbauer Alstom erhält Vier-Milliarden-Euro-Auftrag für Züge in Köln

Nach einem Auftrag für Hamburger U-Bahnen bekommt der französische Konzern Alstom auch den Auftrag über 90 S-Bahnen für Köln.
Titelbild
Der französische Schnellzug TGV wird von Siemens-Rivale Alstom hergestellt.Foto: Bernd Weissbrod/dpa
Epoch Times24. Juli 2024

Der französische Bahnbauer Alstom hat den nächsten Großauftrag in Deutschland an Land gezogen. Das Unternehmen mit Sitz in Saint-Ouen-sur-Seine unterschrieb einen Vertrag über insgesamt 90 Züge für das S-Bahnnetz in Köln, wie Alstom am Mittwoch mitteilte. Mit einem Gesamtvolumen von vier Milliarden Euro handelt es sich den Angaben nach um den bisher größten Auftrag Alstoms in Deutschland.

Der Bahnbauer werde Adessia Stream-Züge in zwei verschiedenen Längen an den Zweckverband go.Rheinland und den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) liefern. Die lange Version misst laut Alstom fast 170 Meter und verfügt über elf Wagen; die kürzere Version über neun Waggons mit insgesamt 150 Metern Länge. Ein Zug soll bis zu 1.340 Fahrgäste transportieren können.

Gebaut werden die S-Bahnen an den deutschen Standorten in Hennigsdorf und Bautzen. Der nun geschlossene Vertrag beinhaltet auch die Wartung der Züge über einen Zeitraum von 34 Jahren. Erst vor Kurzem hatte der französische Konzern einen Auftrag über 2,8 Milliarden Euro für die Hamburger U-Bahn erhalten. (afp)



Epoch TV
Epoch Vital
Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


Ihre Epoch Times - Redaktion