Flugausfälle stiegen auf 530 Prozent
Rätselhafte Todesfälle von Piloten: Impfung unter Verdacht – Faktenchecker dementieren
Hirnthrombosen, Thrombozytopenie, Herzmuskelentzündungen und ähnliche ernsthafte Erkrankungen zählen zu den Nebenwirkungen der experimentellen Corona-Impfstoffe. Eine bestimmte Gruppe ist allerdings einem doppelten Risiko ausgesetzt: Piloten.

Piloten im Cockpit eines Airbus A330.
Foto: iStock
Piloten haben bekanntlich aufgrund häufiger und längerer Flugreisen ein erhöhtes Risiko für Blutgerinnsel. COVID-19-Geimpfte haben ebenso ein erhöhtes Risiko für Blutgerinnsel. Zusammen ergibt das potenziell ein erhöhtes Risiko für Piloten.
Bei der britischen Luftfahrtgesellschaft British Airways sind in der vergangenen Woche vier Piloten innerhalb kürzester Zeit verstorben [Epoch Times berichtete]. In den sozialen Medien machte daraufhin das Gerücht die Runde, dass die Betroffenen erst kürzlich die Corona-Impfung erhalten hatten.
Die Fluggesellschaft bestätigte daraufhin auf Twitter den Tod der Piloten, dementierte allerdings einen Zusammenhang:
„Traurigerweise sind vor kurzem vier Mitglieder unserer Pilotengemeinschaft verstorben. Unsere Gedanken sind bei ihren Familien und Freunden. An den Behauptungen in den sozialen Medien, die vier Todesfälle stünden in Zusammenhang, ist jedoch nichts dran.“
Vorerkrankungen der Piloten „sehr unwahrscheinlich“
Die Gerüchte konnten durch das Statement allerdings nicht gestoppt werden, im Gegenteil. Zahlreiche Twitter-Nutzer kommentierten diesen Beitrag. So schreibt ein Nutzer in einem Folge-Tweet:
„Aufrichtiges Beileid an alle Betroffenen. Ich verstehe, dass Piloten regelmäßig medizinische Tests machen, ist die Todesrate Ihrer Piloten normal oder ungewöhnlich?“
Ein anderer Nutzer weist darauf hin, dass Piloten einer jährlichen medizinischen Untersuchung unterliegen. Ab einem bestimmten Alter finde der medizinische Check alle 6 Monate statt. Es sei deswegen sehr unwahrscheinlich, dass diese Piloten unter Vorerkrankungen gelitten hatten. „Übrigens sind in letzter Zeit auch viele indische Piloten gestorben!“, ergänzt er.
Mit seiner Aussage zu den indischen Piloten liegt der Nutzer richtig. Allein im Mai verstarben in dem Land mindestens fünf Piloten, in anderen Quellen ist sogar von 17 Todesfällen die Rede. Man vermutet, dass die Piloten an Covid-19 verstarben, heißt es. Brisanterweise startete auch die Impfung von Piloten in Indien im Mai.
Vier plötzliche Todesfälle von ursprünglich gesunden Piloten innerhalb kurzer Zeit lässt zahlreiche Menschen in den sozialen Medien rätseln. Ein Zusammenhang mit der Impfung könnte möglich sein. Immerhin gibt British Airways an, dass 85 Prozent ihrer Mitarbeiter bereits geimpft sind.
Faktencheck: „Keine Todesfälle von Piloten nach Corona-Impfstoff bekannt“
Die Nachrichtenagentur Reuters hat die Vorwürfe, die Todesfälle stünden im Zusammenhang mit den Corona-Impfstoffen, einem „Faktencheck“ unterzogen und zitiert dabei die britische Arzneimittelaufsichtsbehörde MHRA. Gegenüber der Nachrichtenagentur erklärte diese:
„Uns sind keine Todesfälle von BA-Piloten nach Erhalt des COVID-19-Impfstoffs bekannt, und wir haben keine Gespräche mit BA oder anderen Fluggesellschaften geführt, um Piloten nach Erhalt des COVID-19-Impfstoffs vom Fliegen abzuhalten.“
Sowohl Reuters als auch diverse Faktenchecker würden hart daran arbeiten, alle Gerüchte zu zerstreuen, die auf einen Tod der Piloten durch den COVID-19-Impfstoff hindeuten könnten, kritisiert „The Colorado Herald“.
Demnach hätten jene Agenturen, Faktenchecker und die Massenmedien ebenso ein Laborleck in Wuhan und jeden denkbaren Wählerbetrug bei den Wahlen 2020 ausgeschlossen, heißt es im Bericht. Erst, als es sich nicht mehr weiter verhindern ließ, habe man die Haltung bezüglich eines Laborleckes geändert. So sei es eines Tages auch denkbar, dass die Medien ihre Haltung zum COVID-19-Impfstoff revidieren, wenn es unmöglich werde, dies weiter zu verhindern.
(K)ein Problem für den Flugverkehr?
Dass Piloten bereits einem erhöhten Risiko für Thrombosen unterliegen, was sie demnach zu einer Risikogruppe für Covid-19-Impfstoffe macht, ist allerdings keine Fehlinformation, sondern Fakt.
Laut einer 2014 im „Journal of Thrombosis and Haemostasis“ veröffentlichten Studie haben Piloten aufgrund häufiger und längerer Flugreisen ein erhöhtes Risiko für Blutgerinnungsprobleme. Piloten werden ermutigt, auf die Anzeichen einer tiefen Venenthrombose und Blutgerinnsel zu achten und vorbeugende Maßnahmen wie das Tragen von Kompressionsstrümpfen und das Strecken der Beine während langer Flüge zu ergreifen.
Für Flugbesatzungen, Piloten und Lotsen mit US-Lizenzen gilt gemäß der amerikanischen Flugsicherheitsbehörde (FAA): „Inhaber eines von der FAA ausgestellten flugmedizinischen Tauglichkeitszeugnisses oder einer medizinischen Freigabe können die Impfstoffe Pfizer-BioNTech, Moderna und Johnson & Johnson COVID-19 erhalten [Anm. d. Red.: Impfung mit letzterem derzeit pausiert]. Nach jeder Dosis muss jedoch ein 48-stündiges Flugverbot/eine sicherheitsrelevante Dienstpause eingehalten werden.“
Der Impfstoff von AstraZeneca ist in den USA nicht zugelassen und führt zum Verlust des FAA-Medicals [Epoch Times berichtete].
Impfpflicht und Prämien für Impfung
Das für die Sicherheit der Corona-Impfstoffe zuständige Paul-Ehrlich-Institut geht in einem aktuellen Lagebericht näher auf die ernsthaften und teils tödlichen Nebenwirkungen der Impfstoffe ein, die sich als venöse und/oder arterielle Thrombosen in Kombination mit einer Thrombozytopenie (Blutplättchenmangel), abgekürzt TTS, zeigen.
Diese als sehr selten bezeichneten schweren Nebenwirkungen wurden nach Verabreichung der Vektorimpfstoffe Vaxzevria (AstraZeneca) und Ad26.COV2.S (Janssen/Johnson & Johnson) beobachtet.
Knapp 35.000 Verdachtsfälle auf Nebenwirkungen mit dem AstraZeneca-Präparat wurden bis Ende Mai gemeldet. 3.329 oder 9,5 Prozent davon waren schwerwiegend. In 106 Fällen wurden die Geimpften wegen TTS behandelt. 21 von ihnen verstarben, 17 davon an Hirnvenenthrombosen.
Insgesamt starben 162 Menschen in Deutschland im zeitlichen Zusammenhang mit der AstraZeneca-Impfung. Europaweit listet die Europäische Arzneimittelagentur mindestens 2.164 Todesfälle nach AstraZeneca-Impfung [Epoch Times berichtete].
Delta Airlines verlangt jetzt den COVID-19-Impfstoff für alle neuen Mitarbeiter. American Airlines verlangt die Impfung nicht, gibt seinen Mitarbeitern aber einen Tag frei und 50 Dollar, wenn sie sich impfen lassen. Letzteres ist angesichts des Nürnberger Kodex, der eine freie – sprich unbeeinflusste – Entscheidung der Personen fordert, medizinethisch zumindest fraglich.
Zahl der Flugausfälle steigt um 580 Prozent an
Laut dem Flug-Tracker „FlightAware“ sind 120.000 Flug-Annullierungen pro Jahr der Durchschnitt für weltweite Flüge. An einem durchschnittlichen Tag komme es zu 329 Annullierungen, demnach liege der 2-Tages-Durchschnitt bei 658 Stornierungen. Allein zwischen Freitag und Samstag letzter Woche verzeichnete die Seite 3.533 Stornierungen. Das ist ein Anstieg der Stornierungen auf über 530 Prozent weltweit innerhalb zwei Tage und es beschränkt sich nicht auf eine Fluggesellschaft.
Die US-amerikanische Fluggesellschaft Southwest hat in der vergangenen Woche Hunderte von Flügen verschoben oder gestrichen. Verantwortlich für die Annullierungen und Verspätungen seien „eine Reihe von Problemen wie technische Schwierigkeiten und das Wetter“.
American Airlines kündigte kürzlich an, dass sie bis Mitte Juli Hunderte von Flügen streichen würde. Auch diese Fluggesellschaft macht Wetterprobleme und zudem Arbeitskräftemangel für die vorsorglich gestrichenen Flüge verantwortlich.
British Airways hat Hunderte von Flügen gestrichen und vergangene Woche Tausende von Mitarbeitern beurlaubt.
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