Lahm mit Treueschwur für Bayern

Titelbild
Philipp Lahm möchte seine Karriere beim FC Bayern München beenden.Foto: Andreas Gebert/dpa
Epoch Times22. Januar 2016
Fußball-Weltmeister Philipp Lahm will auf jeden Fall seine Karriere beim FC Bayern München beenden. Sein Verein sei der FC Bayern.

„Ehrlicherweise geht es mir hier ja auch ganz gut“, sagte der 32-Jährige im Interview mit der „Bild“-Zeitung auf die entsprechende Frage vor dem Rückrundenauftakt beim Hamburger SV.

Ein Karriereende vor Ablauf seines Vertrages beim deutschen Fußball-Rekordmeister im Jahr 2018 schloss der Kapitän nicht aus. „Natürlich werde ich nicht jünger, sondern älter. Und da muss man sich als Profi-Sportler immer hinterfragen. Wenn jemand kommen sollte, der meine Position besser spielt als ich oder ich merke, dass ich nicht mehr mitkomme, dann müsste ich mich sicherlich damit befassen, dass vielleicht auch schon früher Schluss sein könnte.“

Auch nach seiner Spieler-Laufbahn will er weiter in München wirken. „Ich will auf jeden Fall dem Verein nachhaltig verbunden bleiben. Aber aktuell ist es besser, wenn ich mich auf mein Kapitänsamt konzentriere“, sagte er.

Lahm, der in diesem Jahr das Triple aus Champions League, Meisterschaft und DFB-Pokal anstrebt, kann sich eine Rückkehr in ein DFB-Team, weder zur EM noch zu den Olympischen Spielen vorstellen. „Kategorisch ausgeschlossen“, sei dies. „Das wird als aktiver Sportler für mich kein Thema mehr sein.“

Lahm beendete seine Nationalmannschafts-Karriere nach dem Titelgewinn bei der WM in Brasilien 2014. „Zurückkehren? Das wäre nicht ich, das würde nicht meiner Denkweise entsprechen“, sagte „Außerdem haben sich beide Mannschaften für beide Events durch eine harte Qualifikation arbeiten müssen und sollen nun auch als geschlossene Einheit dort hinfahren dürfen.“

(dpa)


Epoch TV
Epoch Vital
Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


Ihre Epoch Times - Redaktion