Trauermarsch in Viersen: 400 Menschen gedenken ermordeter Iulia (15) + Video
Am vergangenen Freitag, abseits des WM-Trubels und der großen medialen Aufmerksamkeit, versammelten sich in Viersen hunderte Menschen zu einem Trauermarsch für die ermordete Iulia, ein Mädchen der Stadt.
Schweigend zog der Marsch, angeführt von einem Streifenwagen der Polizei , von einem zentralen Platz in der Innenstadt zum Ort des Verbrechens, jenen Platz im Park, an dem Iulia starb. Den Marsch begleiteten auch Kirchenvertreter, vermutlich aus Viersen. Menschen mit und ohne Migrationshintergrund marschierten gemeinsam und in aller Stille.
Die 15-Jährige war am Montag, 11. Juni, hier im Casinogarten, durch mehrere Messerstiche von ihrem bulgarischen Ex-Freund Matyu K. getötet worden. Der zunächst geflüchtete 17-Jährige stellte sich nach steigendem Fahndungsdruck mit seiner Anwältin den Behörden.
Bei einer Verurteilung drohen ihm zehn Jahre Haft im Höchstfall.
Doch Iulia kann das nicht wieder zum Leben erwecken. (sm)
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