Seehofer will auf Wladimir Putin zugehen

CSU-Chef Horst Seehofer hat angekündigt, das Gespräch mit Wladimir Putin zu suchen. Eine Lösung des Syrien-Konflikts ohne Russland "wird es nicht geben", so Seehofer.
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Fahne von RusslandFoto: über dts Nachrichtenagentur
Epoch Times11. Oktober 2015

"Bayern wird den Kontakt mit Moskau bald wieder intensivieren", sagte Seehofer in einem Interview der "Welt am Sonntag".

Wenn die Luftangriffe zwischen den Mächten abgestimmt werden, sei dies ein Zeichen der Hoffnung. Einen Einsatz Deutschlands in Syrien schloss er aber aus.

"Eine militärische Option für uns sehe ich jedenfalls nicht", sagte der bayerische Ministerpräsident. Seehofer plädierte auch dafür, die Türkei stärker in der Flüchtlingskrise zu unterstützen.

Die bisher von der EU zugesagten eine Milliarde Euro für Flüchtlingslager in der Türkei, dem Libanon und in Jordanien seien "viel zu wenig".

Die müsse wesentlich mehr Geld aufbringen und den Menschen vor Ort helfen. "Das hat sie viel zu lange versäumt." Man müsse sich genau ansehen, was Erdogan als Gegenleistung fordert. "Aber ich bin dafür, in dieser Situation realpolitisch zu agieren."

(dts Nachrichtenagentur)



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