Schnee und Eis beeinträchtigen massiv Fernverkehr im Norden

In Niedersachsen und Schleswig-Holstein setzen Schnee und Eis der Bahn zu. Mehrere Orte sind abgeschnitten.
Titelbild
Männer in Warnkleidung laufen bei Winterwetter mit Temperaturen um den Gefrierpunkt am 26. Januar 2021 über die schneebedeckten Gleise in einem Güterbahnhof.Foto: CHRISTOF STACHE / AFP über Getty Images
Epoch Times30. Januar 2021

Der Fernverkehr der Deutschen Bahn ist in der Nacht zu Samstag wegen witterungsbedingter Störungen in weiten Teilen Norddeutschlands stark beeinträchtigt worden.

Mehrere Orte seien voraussichtlich bis in die frühen Morgenstunden nicht mit dem Fernverkehr erreichbar, darunter Bremen, Kiel, Lübeck und Westerland, teilte die Deutsche Bahn mit. Bei der Suche nach konkreten Reiseverbindungen werden unter anderem Weichenstörungen wegen Schnee und Eis im Raum Hannover und Hamburg angegeben.

Auf mehreren Strecken musste der Fernverkehr demnach komplett eingestellt werden: Hannover-Bremen, Hamburg-Bremen sowie Hamburg-Hannover. Kurz vor Mitternacht hieß es dann, diese Störung sei beendet, der Fernverkehr sei am Samstag wieder ohne Einschränkungen möglich.

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Zwischen Hannover und Frankfurt/Main waren die Reisemöglichkeiten mit dem Fernverkehr den Angaben zufolge am Freitagabend stark eingeschränkt.

Zuvor hatte der private Bahnbetreiber Metronom mitgeteilt, dass er wegen schwieriger winterlicher Witterungsbedingungen am Freitagabend seinen Zugverkehr in Niedersachsen komplett einstellt. „Eisregen und Schnee haben große Teile der Eisenbahnstrecken in Niedersachsen lahmgelegt. Dies betrifft auch metronom, enno und erixx“, teilte das Unternehmen in Uelzen mit.

„Für den Samstagmorgen erwarten wir weiterhin starke Beeinträchtigungen auf den Strecken, sofern die Weichen über Nacht nicht repariert werden können“, hieß es später von Metronom. „Bitte vermeiden Sie wenn möglich auch morgen früh Fahrten, oder informieren sich in der elektronischen Fahrplanauskunft.“ (dpa/er)



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