Nach Streit um Maaßen: Vertrauen in die Regierungskoalition schrumpft
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Nur noch 24 Prozent trauen der Union oder der SPD im aktuellen RTL/n-tv-Trendbarometer zu, mit den Problemen in Deutschland fertig werden zu können. 61 Prozent, und damit die deutliche Mehrheit traut sogar keiner Partei mehr politische Kompetenz zu, berichtet der „Focus“.
Zudem ist die Nichtwählerschaft mit 31 Prozent deutlich gewachsen, vergleicht man sie mit dem Wahlergebnis der Bundestagswahl im September 2017, wo der Anteil der Wahlberechtigten, die nicht an der Wahl teilnahmen oder eine ungültige Stimme abgaben, noch bei 24,8 Prozent lag. Somit ist die Gruppe der Nichtwähler derzeit genauso groß wie der Anteil derer, die eine der Regierungsparteien wählen würden.
Laut dem RTL/n-tv-Trendbarometer würden aktuell 28 Prozent CDU/CSU, 17 Prozent SPD, 9 Prozent FDP, 16 Prozent Grüne, 10 Prozent Linke und 15 Prozent die AfD wählen.
Dazu meint forsa-Chef Prof. Manfred Güllner gegenüber der Mediengruppe RTL: „Der Unmut vieler Bürger über die aktuelle Politik führt in erster Linie zu einem Anstieg der Nichtwähler, nicht jedoch zu einem Anstieg der radikalen Parteien am linken oder rechten Rand.“ (er)
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