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„Diese Impfung schützt offenbar nicht vor Infektionen“

Wie verträglich sind COVID-Impfstoffe? Und wie ist ihre Wirksamkeit zu betrachten? Auf der Pathologie-Konferenz am 4. Dezember gab Professor Dr. Werner Bergholz Einblicke in statistische Werte.

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Professor Werner Bergholz.

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Lesedauer: 5 Min.

Am 4. Dezember fand die zweite internationale Pathologie-Konferenz in Berlin statt. Neben medizinischen und rechtlichen Fragen wurde eine statistische Bewertung der Todesfälle durchgeführt. Referent für Letzteres war Professor Dr. Werner Bergholz. Seinen Ausführungen stellte er voran, dass nach Mitteilung des Robert Koch-Instituts der behandelnde Arzt entscheiden müsse, ob das Risiko einer Krankheit höher sei als das Risiko einer Behandlung. Wenn dies der Fall sei, sei eine Impfung indiziert. Für die Berechnung des Risikos gibt es die ISO-Norm 31000.
Bergholz legte seiner Analyse die Daten des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) aus dem Sicherheitsbericht vom 30. September zugrunde. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden deutschlandweit 107.888.714 Impfdosen verabreicht. 1.809 Personen waren nach einer Impfung verstorben, darunter fünf Kinder und Jugendliche. Schwere Nebenwirkungen wurden in 21.054 Fällen gemeldet, was 0,04 Prozent der Geimpften entspricht. Insgesamt wurden 172.188 Nebenwirkungen gemeldet. Auf den ersten Blick sei das „überschaubar“. Aber verglichen mit älteren Daten zu anderen Impfungen sind diese Zahlen – je nach Berechnungsmethode – bis zu 10 bis 60 Mal höher.
Andere Daten hingegen gibt die vom PEI bereitgestellte Smartphone-App SafVac bekannt, wonach laut Bergholz 0,37 Prozent schwerwiegende Reaktionen gemeldet wurden. Experten seien sich dahingehend einig, dass es eine Untererfassung der Fälle gebe.

Daten aus Gibraltar

Bergholz warf einen Blick nach Gibraltar, einem „unfreiwilligen Experiment“. Gibraltar ist eine iberische Halbinsel, auf der rund 34.000 Einwohner leben. Im Januar 2021 wurden dort so gut wie alle Erwachsenen erstmalig gegen COVID geimpft. Schon immer sei der Januar auffällig bei Todesfällen gewesen, aber in diesem Jahr sei der Sprung  „jenseits aller statistischen Wahrscheinlichkeiten“ angekommen, erklärte Bergholz. Groben Schätzungen zufolge liege das Risiko, nach einer Impfung zu sterben, abgeleitet von einer Übersterblichkeit unter Berücksichtigung von an oder mit Corona-Verstorbenen bei etwa 1:500. Gibraltar sei jedoch nur ein Beispiel und noch kein Beweis, um dies zu verallgemeinern. Daten des PEI legen ein Sterberisiko nach Impfung von etwa 1:50.000 nahe.
Untersuchungen aus Amerika zeigen, dass die Impfchargen (eine Charge sind dort etwa 30.000 Impfdosen, die den Produktionsprozess gemeinsam durchlaufen haben) in der Qualität enorm stark schwanken. So gebe es etwa 95 Prozent der Impfchargen, die nicht viel anders seien als Grippeimpfungen, und weitere 5 Prozent, bei denen verstärkt Nebenwirkungen auftreten können.
Aus Daten des englischen Office of National Statistics (ONS) geht hervor, dass zweifach Geimpfte in der Altersgruppe 10 bis 59 häufiger sterben als Ungeimpfte. Während der Mittelwert bei nicht Geimpften bei 1,3 Todesfällen pro 100.000 liegt, ist der Wert bei zweifach Geimpften bei 2,8. Epoch Times berichtete.
Wendet man diese Zahlen für Deutschland an, dann würde das seit der 17. Kalenderwoche über 20.000 zusätzliche Verstorbene bedeuten, ausgehend von 52 Millionen Menschen in dieser Altersgruppe. Im Vergleich dazu sind seit März 2020 in der Altersgruppe der 10 bis 59-Jährigen etwa 5.000 Personen an oder mit COVID-19 gestorben. Von einer Indikation könne bei derartigen Werten nicht die Rede sein.

Häufige Infektionen bei Geimpften über 30

Ein Blick in weitere englische Zahlen zeige zudem, dass sich Geimpfte im Alter von über 30 Jahren häufiger infizieren als Ungeimpfte, ihre Virenlast liege bis zu 200 Mal höher. „Diese Impfung schützt offenbar nicht vor Infektionen“, so Bergholz. Auch Auswertungen aus Schweden der vergangenen 20 Wochen hätten ergeben, dass nur ein kleiner Anteil der Verstorbenen ungeimpft war. Die Mehrheit (etwa 90 Prozent) war doppelt geimpft. „Das lass ich jetzt einfach mal so stehen.“ Woran das liegen könnte, müssten jetzt Mediziner untersuchen.
Um das Risiko einer Covid-Erkrankung zu mindern, gebe es andere Mittel, endete Bergholz seine Ausführungen. Hydroxychloroquin sei – in korrekter Zusammensetzung und Dosis angewandt – ein solches Medikament. Ebenso wie das 1975 entwickelte Ivermectin, das milliardenfach in Afrika zur Bekämpfung von Parasiten eingesetzt wurde. 2015 wurde den Erfindern des Mittels der Nobelpreis für Medizin verliehen. Auch COVID-Patienten wurden vielerorts erfolgreich damit behandelt. Zur Prophylaxe empfiehlt Bergholz Vitamin D, Spurenelemente, Sport und frische Luft sowie „viel Freude am Leben“.
Professor Dr. Werner Bergholz ist Fachmann in der internationalen Normung mit 20 Jahren Berufserfahrung und Professor für Physik. Er arbeitete 20 Jahre als Manager der Qualitätssicherung bei Infineon. Bereits 2020 wurde er im Gesundheitsausschuss des Bundestages in der Frage COVID-19-Teststrategie angehört. Anfang September wurde er zudem in die Sachverständigenkommission zur Evaluation des Infektionsschutzgesetzes des Deutschen Bundestages berufen.

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