US-Vizepräsident Vance auf Grönland gelandet

Immer wieder hat US-Präsident Donald Trump Interesse an der größten Insel der Erde geäußert, nun reist JD Vance für einige Stunden dorthin. Er ist der bislang ranghöchste Trump-Vertreter, der Grönland besucht.
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US-Vizepräsident JD Vance spricht am 28. März 2025 mit Energieminister Chris Wright (l.) und dem nationalen Sicherheitsberater Mike Waltz (r.) auf der US-Militärbasis Pituffik in Grönland.Foto: Jim Watson/POOL/AFP via Getty Images
Epoch Times28. März 2025

US-Vizepräsident JD Vance ist zu einem umstrittenen Besuch auf Grönland eingetroffen. Der Stellvertreter des US-Präsidenten Donald Trump landete am späten Nachmittag (MEZ) auf dem amerikanischen Militärstützpunkt Pituffik, wie in Live-Aufnahmen des Senders CNN zu sehen war. Er stieg demnach zusammen mit seiner Ehefrau Usha aus der Maschine.

Die Pituffik Space Base, die bis vor zwei Jahren Thule Air Base hieß, gilt als weltweit nördlichste Militäreinrichtung der USA. Sie liegt etwa 1.500 Kilometer nördlich der grönländischen Hauptstadt Nuuk und hat große Bedeutung für die globale Raketenabwehr und die Weltraumüberwachung. Offiziell standen dort für Vance ein Briefing über die Sicherheitslage in der Arktis und eine Begegnung mit den stationierten US-Soldaten an. Es wurde auch damit gerechnet, dass sich Vance im Laufe des mehrstündigen Besuches vor mitgereisten Journalisten äußern wird.

USA: Grönland soll Teil der USA werden

Trump hat in den vergangenen Monaten immer wieder davon gesprochen, die Insel zu einem Teil der USA machen zu wollen. Er begründet dies mit der Wahrung der nationalen und internationalen Sicherheit. Dabei kritisierte er mehrmals den amerikanischen NATO-Verbündeten Dänemark, zu dessen Königreich Grönland offiziell gehört.

Vance ist der bislang ranghöchste Vertreter des Trump-Lagers, der Grönland besucht. Anders als Präsidentensohn Donald Trump Jr. bei einem medienwirksamen Kurztrip im Januar wird er dabei nicht nach Nuuk reisen und wohl auch nicht mit der grönländischen Bevölkerung in Kontakt treten.

Die grönländische Politik hat sich immer wieder deutlich gegen die Avancen Trumps ausgesprochen. Auch die Mehrheit der Inselbevölkerung selbst ist einer Umfrage zufolge dagegen, wie von Trump angeboten, ein Teil der USA zu werden. (dpa/red)



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