Ukraine-Krieg: NATO warnt Nordkorea vor Truppen für Russland

Das NATO-Partnerland Südkorea berichtete, dass nordkoreanische Soldaten Russland im Krieg gegen die Ukraine unterstützen. Moskau dementiert – und NATO-Generalsekretär Mark Rutte warnt vor einem Truppeneinsatz.
Titelbild
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (r.) und NATO-Generalsekretär Mark Rutte während einer gemeinsamen Pressekonferenz nach ihrem Treffen in Kiew am 3. Oktober 2024.Foto: Anatolii Stepanov/AFP via Getty Images
Epoch Times21. Oktober 2024

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NATO-Generalsekretär Mark Rutte hat Nordkorea vor einem Truppeneinsatz an der Seite Russlands im Angriffskrieg gegen die Ukraine gewarnt.

Das „würde eine erhebliche Eskalation bedeuten“, schrieb Rutte am Montag im Onlinedienst X. Er habe darüber mit dem südkoreanischen Präsidenten Yoon Suk Yeol gesprochen, schrieb Rutte weiter.

Das NATO-Partnerland Südkorea hatte am Freitag mitgeteilt, das verfeindete Nordkorea habe 1.500 Soldaten nach Russland verlegt. Nach Angaben des südkoreanischen Geheimdienstes absolvieren sie derzeit ein Training im Osten Russlands und sollen anschließend an die Front mit der Ukraine geschickt werden.

Südkorea: „12.000 Soldaten und Spezialkräfte“

Die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap hatte zuvor unter Berufung auf den Geheimdienst berichtet, Pjöngjang wolle insgesamt „vier Brigaden mit 12.000 Soldaten, unter ihnen auch Spezialkräfte“ an die Front schicken.

Ähnlich hatte sich der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj geäußert. „Wir wissen von den Geheimdiensten, dass 10.000 Soldaten aus Nordkorea dafür trainiert werden, gegen uns zu kämpfen“, sagte er am Donnerstag nach einem Treffen mit den EU-Staats- und Regierungschefs in Brüssel.

Russland hatte zuvor bereits Berichte dementiert, nach denen nordkoreanische Soldaten in der Ukraine an der Seite der russischen Truppen kämpfen.

Nordkorea und Russland haben in den vergangenen Jahren ihre militärischen Beziehungen ausgebaut. Laut Experten soll Russland in der Ukraine unter anderem nordkoreanische Raketen einsetzen, was Moskau und Pjöngjang jedoch bestreiten. (afp/red)

 



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