Produktion in China sinkt wegen Coronavirus auf historischen Tiefstand
Infolge der Coronavirus-Epidemie ist die Produktion in China im Februar auf einen historischen Tiefstand gesunken. Der sogenannte Einkaufsmanagerindex (PMI), ein zentraler Index für die Produktion in chinesischen Werken, sank diesen Monat auf 37,5 Punkte, wie die Behörden am Samstag mitteilten. Im Januar hatte er noch 50 Punkte betragen.
Ein Wert von über 50 Punkten zeigt eine Steigerung der Produktion an, Werte darunter ein Schrumpfen. So niedrig wie im Februar war der Wert seit Einführung des Index 2005 noch nie. Er lag sogar noch deutlich unter den 45 Punkten, die die Finanzagentur Bloomberg auf der Grundlage einer Befragung von Analysten für Februar prognostiziert hatte.
Besonders betroffen: Autoindustrie und Maschinenbau
Laut chinesischer Statistikbehörde sind die Autoindustrie und der Maschinenbau besonders stark von dem Einbruch betroffen. Noch stärker leiden aber nicht-produzierende Branchen wie Verkehr, Gastronomie und Tourismus unter den Auswirkungen der Epidemie. Im Dienstleistungsbereich sank der Index von 54,1 Punkten im Januar auf 29,6 Punkte im Februar.
Die deutliche Verschlechterung der Lage in China, das als „Werkbank der Welt“ gilt, nährt die Furcht vor einer globalen Wirtschaftskrise. Der Deutsche Aktienindex (Dax) hatte am Freitag 3,86 Prozent verloren und war unter die Schwelle von 12.000 Punkten gefallen. Seit Wochenbeginn lag der Einbruch damit bei 12,5 Prozent. Die Börsen in New York, London und Paris verzeichneten ihre schlechteste Woche seit der Finanzkrise 2008. (afp)
Epoch Times Sonderdruck zum Coronavirus: unzensierte Informationen, exklusives Interview, Undercover-Recherche, Hintergründe und Fakten
Mit dem 36-seitigen Epoch Times Sonderdruck zum Coronavirus können Sie sich gründlich über das Thema Coronavirus informieren: Was passiert wirklich in China? Wie gut ist Europa auf das Coronavirus vorbereitet? Welche Folgen hat das für die Wirtschaft? Wie können Sie sich schützen – gesundheitlich und rechtlich?
Jetzt bestellen!
vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.
Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.
Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.
Ihre Epoch Times - Redaktion