Nordkorea: Machthaber Kim überwacht Test neuer Aufklärungs- und Kampfdrohnen

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat nach Angaben von Staatsmedien einen Test neuer Aufklärungs- und Kampfdrohnen überwacht. Dabei habe es sich um „verschiedene Arten von Aufklärungs- und Kamikaze-Drohnen“ gehandelt, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur KCNA am Donnerstag.
Die Tests verstärken die Besorgnis über eine sich weiter vertiefte militärische Zusammenarbeit Pjöngjangs mit Moskau.
Die neuartigen Aufklärungsdrohnen seien in der Lage, „verschiedene strategische Ziele und die Aktivitäten feindlicher Truppen am Boden und auf dem Meer zu verfolgen und zu überwachen“, berichtete KCNA. Die Kamikaze-Drohnen demonstrierten demnach ihre Schlagkraft, „um für verschiedene taktische Angriffsmissionen eingesetzt zu werden“.
Kim habe sich ein Bild von der Leistung dieser mit „neuer Künstlicher Intelligenz“ ausgestatteten Drohnen gemacht, berichtete KCNA weiter. Er stimmte demnach auch einem Plan „zur Erweiterung der Produktionskapazität“ zu.
„Staatlicher langfristiger Plan nötig“
Kim habe bei seiner Inspektion der Tests betont, dass ein „staatlicher langfristiger Plan“ zur Förderung der raschen Einsatzfähigkeit intelligenter Drohnen erstellt werden müsse, hieß es weiter. Dies entspreche „dem Trend der modernen Kriegsführung, bei welcher der Wettbewerb um den Einsatz intelligenter Drohnen ein wichtiges Mittel der militärischen Macht“ sei.
Seit dem Beginn Ukraine-Krieges im Februar 2022 haben der russische Präsident Wladimir Putin und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un ihre militärische Zusammenarbeit verstärkt. Erst am Donnerstag erklärte der südkoreanische Generalstab, dass seinen Beobachtungen zufolge Pjöngjang Moskau auch weiterhin Raketen, Artillerie und Munition für seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine liefere.
Der Westen wirft Nordkorea schon seit Längerem vor, Russland mit Raketen und anderem Rüstungsmaterial für den Krieg zu versorgen. Angaben Kiews und westlicher Geheimdienste zufolge entsandte Pjöngjang auch tausende Soldaten nach Russland, um die Kreml-Truppen in ihrem Kampf gegen die ukrainische Armee zu verstärken. Zudem wird befürchtet, dass Moskau im Gegenzug für die Unterstützung seinerseits Militärtechnologie nach Nordkorea liefert. (afp/red)
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