Hausdurchsuchungen bei Identitärer Bewegung in Österreich
In Österreich sind laut Presseberichten Ermittlungen gegen die Identitäre Bewegung eingeleitet worden.
Es habe Hausdurchsuchungen in sechs Wohnungen sowie in vier Geschäfts- und Vereinslokalen, vornehmlich in Graz, gegeben, berichteten österreichische Medien am Freitag unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft Graz.
Auch der Chef der Gruppe in Österreich, Martin Sellner, sei davon betroffen gewesen.
- Siehe auch: „Grenze geschlossen“: Identitäre Bewegung mit Grenzzaun und Luftüberwachung in den Alpen
Die Zeitung „Der Standard“ schrieb, die Ermittlungen seien wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung und „Verhetzung“ eingeleitet worden.
Sellner kritisierte im Kurzbotschaftendienst Twitter, die Polizei habe bei ihren Hausdurchsuchungen wichtige Dokumente und Daten mitgenommen.
Der 29-Jährige war in den vergangenen Jahren durch Aktionen bekannt geworden, die sich gegen die Aufnahme von Asylbewerbern in Österreich richteten.
Die Identitäre Bewegung ist in mehreren europäischen Ländern aktiv, darunter auch Deutschland und wird vom Verfassungsschutz beobachtet. (afp/so)
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