Hamas stimmt neuem Vorschlag für Waffenruhe zu – Israel legt Gegenvorschlag vor

Verhandlungen in Doha bringen Hoffnung auf Waffenruhe im Gazastreifen, da Hamas einem Vorschlag zustimmt und Israel reagiert.
Titelbild
Israelischer Ministerpräsident Netanyahu.Foto: Kayla Bartkowski/Getty Images
Epoch Times29. März 2025

Die Terrororganisation Hamas hat nach eigenen Angaben einem neuen Vorschlag der Vermittler Katar und Ägypten für eine Waffenruhe im Gazastreifen zugestimmt. Die Hamas habe den Vorschlag vor zwei Tagen erhalten und nun gebilligt, sagte der Hamas-Unterhändler Chalil al-Haija am Samstag in einer Fernsehansprache.

Fortsetzung der Waffenruhe wieder Thema

Die israelische Regierung bestätigte den neuen Vorschlag der Vermittler. „Vor einigen Stunden hat Israel den Vermittlern einen Gegenvorschlag in voller Abstimmung mit den USA übermittelt“, sagte das Büro des israelischen Regierungschefs Benjamin Netanjahu.

Nach Wochen des Stillstands in den Verhandlungen über eine Fortsetzung der Waffenruhe im Gazastreifen und die Freilassung der verbliebenen israelischen Geiseln hatte die Hamas am Donnerstag wieder Gespräche mit den Vermittlern Ägypten und Katar aufgenommen. Die Verhandlungen fanden in der katarischen Hauptstadt Doha statt.

Seit dem 19. Januar galt im Gazastreifen eine Waffenruhe, die erste Phase des dazu mit Hilfe internationaler Vermittler geschlossenen Abkommens lief am 1. März aus. Eine Einigung über die zweite Phase konnte bisher nicht erzielt werden.

In der Zwischenzeit nahm Israel seine massiven Luftangriffe auf Hamas-Ziele im Gazastreifen wieder auf. Zudem startete die Armee einen neuen Bodeneinsatz in dem Palästinensergebiet.

Israel will mit der neuen Offensive nach eigenen Angaben den Druck auf die Hamas erhöhen, um die 58 noch immer im Gazastreifen festgehaltenen Geiseln freizubekommen. 34 von ihnen sind nach Armeeangaben bereits tot. (afp/red)



Epoch TV
Epoch Vital
Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


Ihre Epoch Times - Redaktion