Deutschland ist Fußball-Weltmeister – im Schlammfußball
Ein Team aus Brandenburg hat in Finnland die Schlammfußball-Weltmeisterschaft gewonnen. Um den Titel konkurrierten am Wochenende in Hyrynsalmi mehr als hundert Mannschaften, deren Spieler sich teilweise durch hüfthohen Schlamm wühlen mussten.
Am Ende siegte bei den Männern der Jugendclub Lindenau aus der gleichnamigen Stadt im Süden Brandenburgs. Die Lindenauer sind Deutsche Meister im Schlammfussball.
„Die Finnen sind verrückt nach diesem Ereignis“, sagte Mitorganisator Jussi Kiiskila in der zentralfinnischen Stadt.
HYRYNSALMI (FINLAND) – The annual swamp soccer world cup saw players this weekend fight for the ball in deep quagmires, with more than 100 teams gathered in the wetlands of central Finland. https://t.co/SgTyKQwPP7 pic.twitter.com/9BoVoh2c05
— Bangkok Post (@BangkokPostNews) July 16, 2023
Von den besonderen Herausforderungen berichtete ihrerseits die Spielerin Siri vom siegreichen Frauenteam Lahen Stolit: „Wir sind im Schlamm steckengeblieben und wir haben unsere Schuhe im Schlamm verloren.“ Die Spielerinnen und Spieler müssten richtig fit sein. „Es ist wirklich hart, manchmal kannst du gar nicht rennen, sondern musst kriechen.“
Schlammfußball wurde 1998 ins Leben gerufen – die Idee soll von finnischen Skiläufern stammen, die bereits zuvor Schlammstrecken in ihr Sommertraining integriert hatten. Die Regeln entsprechen in etwa den normalen Fußballregeln.
Allerdings stehen auf dem deutlich kleineren Schlammfeld von 30 mal 60 Meter nur fünf Feldspieler und ein Torwart, die Spielzeit umfasst lediglich zwei Halbzeiten von jeweils zehn Minuten. (afp)
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