Bahn trennt sich von „ServiceStores“ an Bahnhöfen

Die Bahn löst ihre Marke „ServiceStores“ an den Bahnhöfen auf. Verschwinden sollen die Kiosk-ähnlichen Geschäfte aber nicht.
In den vergangenen Jahren eröffneten auch einige Service Stores, die rund um die Uhr geöffnet hatten. (Archivbild)
In den vergangenen Jahren eröffneten auch einige ServiceStores, die rund um die Uhr geöffnet hatten. (Archivbild)Foto: Georg Wendt/dpa
Epoch Times2. April 2025

Die Deutsche Bahn (DB) gibt ihr Geschäft mit den sogenannten ServiceStores an Bahnhöfen auf. Die kleinen Läden, in denen unter anderem Snacks, Zeitungen und Getränke verkauft werden, sollen künftig unter den Markennamen der jeweiligen Betreiber weitergeführt werden, teilte die Bahn auf der Berufsplattform LinkedIn mit.

„Die Läden bleiben und werden weiter modernisiert“, hieß es. Nun aber nicht mehr unter dem Markendach der DB.

Damit konzentriere sich der bundeseigene Konzern an den Bahnhöfen stärker auf das eigentliche Kerngeschäft. Im Fokus stehe dabei die Weiterentwicklung der Stationen mit besseren Informationen für Reisende und sanierten Anlagen.

Insgesamt 200 ServiceStores an 200 Bahnhöfen

Unter der Marke ServiceStore gab es zuletzt bundesweit rund 200 Standorte an kleineren und mittleren Bahnhöfen. Betrieben werden die Geschäfte von privaten Anbietern im Franchise-Modell. Es gibt sie bereits seit 1998.

Mit dem Konzept wollte die Bahn eigenen Angaben zufolge ursprünglich kleineren Kioskbetreibern eine Möglichkeit geben, an Bahnhöfen Fuß zu fassen. „Überwiegend übernahmen jedoch einige wenige Marktführer mit hoher eigener Kompetenz bei Reisendenbedarf die Geschäfte“, hieß es.

Diesen Vertragspartnern mache die Bahn jetzt den Weg frei, die Standorte unter der eigenen Marke weiterzuführen. „Bis Ende 2026 wird die Marke ServiceStore DB aufgelöst sein“, schrieb die Bahn. (dpa/red)



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