Freude über Feuer von Notre-Dame: „Die einzige Kirche, die leuchtet, ist die, die brennt“ (Antifa) und „Delirium der kleinen Weißen“ (UNEF)
Notre-Dame de Paris („Unsere liebe Frau von Paris“) brennt, ein Milliardenschaden, die Nation ist geschockt über den kulturellen Schaden an dem römisch-katholischen Bauwerk. Doch während die „Reichen“ Hunderte von Millionen Euro für den Wiederaufbau der zerstörten Bereiche spenden, erfreuten sich die Antifa, radikale Studentenführer der UNEF und fundamentalistische Muslime an der brennenden Kathedrale.
Schon Karl Marx sagte: „Ich will mich an dem einen rächen, der dort oben regiert.“ Auch heute noch sehen sich die Anhänger der kommunistischen Ideologie als Gegenspieler der himmlischen Mächte.
Eine linksextremistische Gruppe aus dem nordfranzösischen Lille schrieb auf ihrer Facebook-Seite:
Die einzige Kirche, die leuchtet, ist die, die brennt“
Die Botschaft wurde mit dem Hashtag „#communeDeParis1871“ versehen, einer Anspielung auf die blutige Rebellion der Pariser Kommune, einem bewaffneten Mob aus Sozialisten, Kommunisten, Anarchisten und anderen Radikalen und Kriminellen aus den untersten Gesellschaftsschichten unter direkter Beteiligung der französischen Abteilung der „Ersten Internationale“. Ihr vorrangiges Ziel: Sie wollten die traditionelle Kultur zerstören und das politische und wirtschaftliche System der Gesellschaft ändern. Dabei wurden zahllose Bürger ermordet, öffentliche Gebäude und Kunstwerke zerstört und in Brand gesetzt.
Auch der Chor der Kathedrale Notre-Dame wurde im Mai 1871 angebrannt, konnte jedoch von mutigen Menschen gelöscht werden.
Die kommunistische Ideologie ist jedoch nicht nur bei der Antifa zu finden, auch in den Universitäten wuchern die gefährlichen Ideen von Marx, Lenin und Mao. Zwei Posts aus der Führungsriege der sozialistischen Nationalen Studentenvereinigung Frankreichs UNEF wurden von Internet-Usern gesichert, bevor sie gelöscht wurden:
Ein „Führungsmitglied“ der UNEF, Edouard Le Bert, schrieb in dieser Situation des nationalen Entsetzens sarkastisch: „Das nationale Drama, der Dachstuhl einer Kathedrale brennt.“
Voilà le tweet désormais supprimé par Édouard Le Bert, membre de la direction de l’@UNEF et militant communiste. pic.twitter.com/LUPylutf31
— David Masson-Weyl (@DMdoubleV) 15. April 2019
Die Vizepräsidentin der UNEF in Lille und Mitglied des Nationalen Büros der Studentenvereinigung, Hafsa Askar, bezeichnet sich selbst als „Supermarxistin“. Sie schrieb anlässlich der Katastrophe auf Twitter: „Ich interessiere mich nicht für Notre-Dame de Paris, weil mir die Geschichte Frankreichs egal ist.“
Askar wandte sich an all jene, die „wegen ein paar Holzstücken weinen“: „Wallah [etwa: ‚Ich schwöre bei Allah‘], du liebst die französische Identität zu sehr, aber objektiv betrachtet ist es euer Delirium der kleinen Weißen.“
Dans sa bio elle dit être membre du bureau national de l‘@UNEF. Ignoble. L’indécence des mêmes, toujours. pic.twitter.com/IRAQDnbO2h
— Romain Espino (@RomainEspino) 15. April 2019
Doch nicht nur die Kommunisten freuten sich am Feuer. Auch radikale Muslime feierten den Brand in der Kathedrale der „Ungläubigen“ mit unzähligen Smileys.
Ein wütender Twitter-User veröffentlichte eines von vielen Beispielen, die auf traurige Weise die Zerrissenheit der verschiedenen Bevölkerungsgruppen untereinander zeigen: „Und raten Sie mal, wer sich über das Feuer von #NotreDamedeParis freut.“
Et devinez qui se réjouit de l’incendie de #NotreDamedeParis…. ? pic.twitter.com/XG6pu3VqpC
— Damien Rieu (@DamienRieu) 15. April 2019
Manche sahen das Feuer als Zeichen der Rache Allahs. Viele der Meldungen wurden von entsetzten Usern gespeichert, wie dieser: „Der gesamte Twitter muss diesen Tweet lesen.“
Damit bezog sich der User auf folgende Meldung: „Allah ist der Größte f**** Frankreich und f**** die Schweine
Karma, jetzt zerstören wir und machen eine Moschee. So Allah will.“
L’intégralité de Twitter doit lire ce tweet. #NotreDame pic.twitter.com/7ZMZw6Js1a
— Clément Martin (@_ClMartin) 15. April 2019
Doch es gibt auch andere Stimmen. Der Dachverband der französischen Muslime „CFCM“ forderte beispielsweise die Gläubigen auf, ihre „Solidarität zu zeigen“ und sich finanziell an den nationalen Bemühungen zum Wiederaufbau der Kathedrale Notre-Dame zu beteiligen. Man sprach von „immenser Traurigkeit“ und „Solidarität und Brüderlichkeit mit Christen auf der ganzen Welt“, schreibt der französische Nachrichtenkanal „CNews“.
Ein Pfarrer in Paris, Markus Hirlinger, wurde vom „Domradio“ interviewt. Dieser sagte: „Ich war unterwegs mit Freunden. Wir saßen in einem Restaurant, haben gegessen und plötzlich hatte jemand das Handy gezückt und gesagt, Notre-Dame brennt.“
Nach dem Feuer habe sich etwas in Paris verändert, meint der Pfarrer: „Ich spüre jetzt eine große Nähe der Franzosen zueinander. Auch die Politiker, die gegeneinander verfeindet sind, nehmen plötzlich ein gemeinsames Ziel wahr.“
vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.
Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.
Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.
Ihre Epoch Times - Redaktion