Der Wanderer an den Mond – Von Johann Gabriel Seidl
Aus der Reihe Epoch Times Poesie - Gedichte und Poesie für Liebhaber
Der Wanderer an den Mond
Ich auf der Erd‘, am Himmel du
Ich ernst und trüb, du mild und rein,
Was mag der Unterschied wohl sein?
Ich wandre fremd von Land zu Land,
So heimatlos, so unbekannt;
Bergauf, bergab, waldein, waldaus,
Doch nirgend bin ich ach! zu Haus.
Du aber wanderst auf und ab
Aus Ostens Wieg‘ in Westens Grab,
Wallst Länder ein und Länder aus,
Und bist doch, wo du bist, zu Haus.
Der Himmel, endlos ausgespannt,
Ist dein geliebtes Heimatland:
O glücklich, wer, wohin er geht,
Doch auf der Heimat Boden steht!
Johann Gabriel Seidl (1804 – 1875)
Schubert – Der Wanderer an den Mond – Fischer-Dieskau – Piano: Gerald Moore
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