„Ganz, ganz tiefen Respekt für die harte, harte Arbeit“: Deutsche Star-Unternehmerin bedankt sich bei Shen Yun

Am Abend des 28. März hieß es für die Künstler von Shen Yun Kofferpacken für die Weiterreise nach Füssen. Zum Abschied erntete die Künstlergruppe bei der letzten ausverkauften Aufführung in der Deutschen Oper in Berlin noch einmal viel Applaus und Anerkennung vom Publikum. Manche waren zu Tränen gerührt.
Titelbild
Die Unternehmerin Antje Kühnle, Teebäuerin aus Brandenburg und „Innovatorin des Jahres 2024“, freute sich über ihren Besuch bei Shen Yun am Abend des 28. März.Foto: NTD
Von 30. März 2025

Insgesamt sechs Aufführungen gab die World Company – eine der acht Shen-Yun-Gruppen, die sich derzeit auf Welttournee befinden – in der Deutschen Oper in Berlin in der Zeit vom 24. bis 28. März. Am letzten Abend tönten Jubelrufe durch den Saal. Unter den Zuschauern war auch Antje Kühnle, Teebäuerin aus Deutschland. Die Wahl-Brandenburgerin und Gründerin der Growing Karma GmbH wurde im Jahr 2024 zur „Innovatorin des Jahres“ gekürt.

„Wir genießen es sehr und haben natürlich auch durch unseren Beruf und durch unsere Mission, hier in Deutschland Tee anzubauen, was ja etwas ganz, ganz tief Verwurzeltes in der chinesischen Tradition ist, einen starken Bezug zu China. Deswegen freuen wir uns heute sehr über diesen Abend“, sagte sie.

Die Unternehmerin beschrieb die Aufführung von Shen Yun mit den Worten: „Wunderschön, also sehr faszinierend; sehr schöne Kostüme, natürlich brillante Tänzer.“

Die Teebäuerin erlebte nach eigenen Angaben eine „ganz, ganz tolle Darbietung“ und lobte den Ansatz von Shen Yun, die traditionelle chinesische Kultur durch Kunst zu verbreiten. Das sei „unglaublich spannend“.

Shen Yun ist weltweit führend im klassischen chinesischen Tanz. Seit dem Jahr 2006 nimmt es sein Publikum mit auf eine Reise durch die 5.000 Jahre alte, göttlich inspirierte chinesische Kultur. Ziel des Ensembles ist es, den Zuschauern China vor dem Kommunismus zu präsentieren.

Ich finde es ganz, ganz toll, dass so etwas in Deutschland gezeigt wird, und ich hoffe, dass die alten chinesischen Traditionen auch weiter erhalten bleiben und diese Kunst nicht verloren geht.“

Die Aufführung sei „wirklich sehr berührend“, schilderte Kühnle weiter.

Sie sprach den Künstlern „Respekt“ aus – „für diese Disziplin, für diese Liebe zur Kunst, die Liebe zur Kultur“ sowie „ganz, ganz tiefen Respekt für die harte, harte Arbeit“.

Außerdem dankte sie dem Ensemble dafür, dass es weltweit die traditionelle chinesische Kultur zeigt. Dabei zeigte sie sich davon überzeugt, „dass diese Kultur uns alle bereichert“.

Steuerberaterin „in eine andere Welt versetzt“

Ähnlich sah es auch die Steuerberaterin Katja Kling, die in Begleitung von Ulf Kletzin, Professor an der Technischen Universität Ilmenau, extra aus der Nähe von Erfurt angereist war. Vor allem fühlte sie sich von den spirituellen Aspekten der traditionellen chinesischen Kultur, die Shen Yun präsentiert, angezogen.

Die Steuerberaterin Katja Kling kam am 28. März in Begleitung von Ulf Kletzin, Professor an der Technischen Universität Ilmenau, zur Deutschen Oper. Foto: NTD

„Das war sehr inspirierend für mich, weil mich dieses Thema auch persönlich gerade sehr beschäftigt“, so die Steuerberaterin. Der meditative Charakter sowie „die Entschleunigung“ hätten ihr „einen schönen Input“ gegeben.

Seit etwa einem halben Jahr befindet sie sich auf einer „kleinen persönlichen Reise“ zu sich selbst, wie sie berichtete. Insoweit war sie dankbar für die Erkenntnisse, die sie durch Shen Yun gewonnen hatte.

Die heutige Zeit sei viel zu schnelllebig, sodass „man auch gar nicht so die Ruhe zu sich selbst findet“, erzählte sie weiter. Diesen Zeitgeist habe sie bei Shen Yun an verschiedenen Stellen wiedergefunden.

Es sei wichtig, dass man „seinen Glauben findet – egal in welcher Richtung – und sich frei entscheiden darf“.

Weitere Erkenntnisse erhielt sie auch durch eine berührende Arie. Demnach bereut ein Mensch es im Alter, wenn er zurückblickend feststellt, dass er viele Dinge nicht getan oder am Leben vorbeigelebt hat.

„Das ist so die Message, die mich ein bisschen wachgerüttelt hat – wirklich zu schauen, was im Hier und Jetzt passiert und nicht erst, wenn es zu spät ist.“ Das sei eine Botschaft, die alle Menschen als Hinweis nehmen sollten.

Das Fazit der Steuerberaterin: „Dass es eine sehr, sehr tolle Show ist, die einen visuell und hörbar begeistert.“ Man sei für die zwei Stunden der Aufführung „einfach in eine andere Welt, eine andere Zeit und eine andere Kultur versetzt“. Und das sei „total erlebenswert“.

Auch ihr Begleiter nahm von der Aufführung mit, „dass es einfach sehr spannende andere Kulturen gibt“. Es lohne sich sehr, diese zu entdecken, so Prof. Kletzin. Das wolle er auch seinen Studenten vermitteln, darunter viele aus China.

„Das Orchester war toll, die Musik war toll und der Tanz hat mich sehr beeindruckt, sehr artistisch, aber auch sehr fließend, sehr nah mit der Musik verbunden. Das hat mir sehr gut gefallen“, fasste der Professor seine Eindrücke zusammen – das sei „eine tolle Einheit, eine ganz neue Erfahrung“.

Zu Tränen gerührt

Ebenfalls am Nachmittag des 28. März besuchte der Sicherheitsingenieur Axel Ziemann mit seiner Frau Margit Shen Yun. Besonders berührend fand er die Arie des Tenors, der über den Sinn des Lebens sang.

Der Sicherheitsingenieur Axel Ziemann und seine Frau Margit bei der Nachmittagsvorstellung am 28. März in der Deutschen Oper in Berlin. Foto: Epoch Times

„Es hat mich erstaunt, dass er genau das gesungen hat, womit ich mich die ganze Zeit schon beschäftigte. Es wird alles ans Licht kommen“, schilderte Axel Ziemann, „stellenweise konnte ich meine Tränen nicht zurückhalten.“

Seiner Frau ging es ähnlich. „Ich war so ergriffen und auch zu Tränen gerührt, zu Freudentränen. Wir haben es nicht bereut, dass wir hier waren, dass wir die Veranstaltung genießen konnten. Es war wunderschön. Die Musiker und ihre Musik in Abstimmung zum Tanz, also, es ist perfekt“, erklärte die Rentnerin weiter.

Unheimlich berührend fand sie zudem den Klang der Erhu, einer zweisaitigen chinesischen Kniegeige. Sie war überrascht, wie viele Emotionen durch dieses Instrument widergespiegelt wurden – Freude, Traurigkeit, Ergriffenheit, Schmerz, Begeisterung. „Das Instrument weiß, wie ich fühle und gibt es wieder“, so ihr Eindruck.

Das Paar habe die Mission von Shen Yun, die göttliche Verbindung zu den Menschen wiederherzustellen, deutlich spüren können. Beide freuten sich, dass der künstlerische Leiter von Shen Yun die Seelen der Menschen berührt.

„Wir gehören alle zu einer Menschheitsfamilie; wir gehören zusammen. Das ist wichtig, das dürfen wir nicht vergessen. Niemals – egal, welchen Glauben man hat“, betonte Axel Ziemann.

Dass derzeit acht Künstlergruppen von Shen Yun gleichzeitig auf Welttournee sind, könne die Welt beeinflussen. Shen Yun habe die Kraft, „Frieden, Zusammenhalt, Freundschaft, Güte und Herz“ in die Welt zu tragen – und vor allem Hoffnung.

„Es wird sich etwas ändern, ich weiß es“, so der Sicherheitsingenieur. „Es wird eine andere Zeit kommen, das goldene Zeitalter.“ Und darauf könne man sich schon jetzt freuen.

Die Epoch Times ist langjähriger Medienpartner von Shen Yun Performing Arts und berichtet seit der Gründung von Shen Yun im Jahr 2006 über die Veranstaltungen und Reaktionen des Publikums.

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Tourneeplan in Europa

Bis Anfang Mai gastiert Shen Yun in Europa. Hier ein Überblick über die noch verbleibenden Termine im deutschsprachigen Raum:

Deutschland
30. März-6. April Füssen
8.-12. April Dortmund

Weitere Informationen zu Aufführungszeiten und zum Ticketkauf finden Sie auf der offiziellen Website von Shen Yun, de.shenyun.com.



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