21.000 Besucher beim Wave-Gotik-Treffen in Leipzig
Das Wave-Gotik-Treffen in Leipzig entwickelt sich immer mehr zum Kunstfestival. Zumindest haben die meisten der Gäste aus aller Welt das opulente Kulturprogramm des Spektakels mit Ausstellungen, Konzerten, Lesungen und Führungen reichlich genutzt, sagte Festivalsprecher Cornelius Brach.
Am Abend stand in der Alten Börse ein Konzert mit passenden kammermusikalischen Stücken wie Alexander Skrjabins Klaviersonate Nr. 9 auf dem Programm.
Zum Viktorianischen Picknick im Clara-Zetkin-Park seien etwa 10.000 Besucher gekommen und auch viele Leipziger hätten sich in historische Gewänder gehüllt. Das Picknick bringt jedes Jahr Festivalbesucher und Einwohner der Stadt zusammen.
Alles ist entspannt
„Schwarz dominiert, aber wir haben auch wunderschöne opulente barocke Kostüme“, sagte Brach. Schwarz sei kein Dogma, selbst weiße Kleidung werde akzeptiert.
Die Szene sehe das gelassen. „Alles ist friedlich, alles ist entspannt“, zog der Festivalsprecher wenige Stunden vor dem Finale sein Fazit. Am Abend sollte es noch einige Konzerte geben. Zudem waren bis zum Morgengrauen Partys angesagt. Insgesamt traten bei dem Treffen 200 Bands und Solokünstler auf.
Seit 1992 trifft sich die Szene beim Musik- und Kulturfestival in Leipzig. Damals war es mit gerade einmal 2000 Teilnehmern gestartet.
Nach Angaben von Brach kamen diesmal rund 21.000 Fans zum Wave-Gotik- Treffen in die Messestadt. Etwa ein Viertel der Besucher reise aus dem Ausland an, selbst aus Japan und Mexiko. Aber vor allem aus Ländern, wo die Schwarze Szene sehr klein sei, gebe es ein riesiges Interesse an Leipzig. Und auch die Einwohner der Stadt hätten sich auf die Festivalbesucher eingestellt.
(dpa)
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