Eine Sinfonie vom Bückeburger Bach
Johann Christoph Friedrich Bach (1732–1795) war einer der musikalischen Bach-Söhne. Man nannte ihn auch den „Bückeburger Bach“. Hier seine Sinfonie in C-Dur, W. 1/6 (1770), gespielt vom Leipziger Kammerorchester unter Leitung von Morten Schuldt-Jensen.
- Allegro di molto
- Andante
- Allegro assai
Der Name der Bach-Familie stand über zweihundert Jahre für die klassische Musik in Mitteldeutschland.
Auch vier Söhne von Johann Sebastian Bach trugen zu seinem musikalischen Erbe bei: Wilhelm Friedrich, Carl Philip Emmanuel, Johann Cristoph Friedrich und Johann Christian. Alle wurden von ihrem Vater unterrichtet.
Johann Christoph Friedrich wurde im Alter von 18 Jahren als Cembalist an den Hof in Bückeburg nach Niedersachsen berufen. Er blieb hier bis zu seinem Tod, darunter auch einige Zeit als Kapellmeister. JCF Bach unternahm nur wenig Reisen, darunter eine nach London zu seinem Bruder Johann Christian Bach.
Er galt als der beste Pianist der vier Brüder und komponierte mindestens 20 Sinfonien. Allerdings gingen viele seiner Werke im 2. Weltkrieg bei Angriffen auf Berlin verloren, wo seit 1917 viele seiner Manuskripte aufbewahrt wurden.
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