29-jähriger Albaner mit Machete wollte Blutbad unter Polizisten anrichten

Ein 29-jähriger Albaner hat mitten in der Nacht im 6.500-Einwohner-Städtchen Linz am Rhein erfolglos versucht, die Beamten einer Polizeiwache mit einer Machete zu töten. Das Tatmotiv ist noch unklar.
Titelbild
Das Archivbild zeigt Fachwerkbauten in der Altstadt des 6.500-Einwoher-Ortes Linz am Rhein (Rheinland-Pfalz).Foto: iStock/Fotomax
Von 6. September 2024

In der Nacht zum Donnerstag ist ein mit einer Machete bewaffneter Albaner in eine Polizeiwache im rheinland-pfälzischen Linz am Rhein eingedrungen. Spezialkräfte eines Spezialeinsatzkommandos hätten ihn aber mit einem Hochspannungsabwehrgerät („Taser“) außer Gefecht setzen können, bevor irgendjemand anderes zu Schaden kam, berichtet die „Bild“. Die Beweggründe des Albaners seien noch unklar.

Der 29-Jährige habe den Eingangsbereich der Polizeistation „Am Konvikt“ gegen 2:40 Uhr betreten. Nach Angaben des Polizeisprechers Jürgen Fachinger habe er sofort damit gedroht, „die Kolleginnen und Kollegen der Polizeiinspektion zu töten“.

Der wachhabende Polizist habe die Zugangstür zu den Innenräumen und auch die Hauptpforte daraufhin sofort per Knopfdruck geschlossen. Dadurch sei der Albaner in einer Art Schleuse festgesetzt gewesen.

Das Symbolbild zeigt eine Machete. Foto: istockphoto/alarich

Nach zwei Stunden überwältigt

Trotz guten Zuredens über die Sprechanlage habe sich der Machetenschwinger nicht zum Aufgeben seiner Tötungspläne bewegen lassen. Nach zwei Stunden vergeblicher Beruhigungsversuche habe ein inzwischen aus dem rund 33 Kilometer entfernten Koblenz herbeigerufenes Spezialeinsatzkommando die Schleuse gestürmt und den Aggressor per Taser-Stromstoß kampfunfähig gemacht. Dann sei er entwaffnet, fixiert und festgenommen worden. Dabei habe der Gefangene leichte Verletzungen davongetragen.

Der Machetenmann war nach „Bild“-Informationen zunächst zum Verhör in Gewahrsam genommen worden. Im Anschluss solle die Staatsanwaltschaft über einen Haftbefehl entscheiden.

Nach Informationen von „t-online“ soll der Mann selbst in Linz am Rhein wohnen. Weitere Angaben zur Person habe die Polizei bisher nicht machen können. Das 6.500-Einwohner-Städtchen Linz am Rhein liegt zwischen Koblenz und Bonn im Landkreis Neuwied.



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