VW-Friedhof? – In den USA stehen Autos für 6 Mrd Euro auf Halde
Die USA ist das Land der Benzin-Autos: ähnlich wie in Deutschland der Diesel gefördert wurde, hieß es in den Staaten immer, „kauft Benziner“.
Da ist es kein Wunder, dass sich VW nach dem Abgasskandal etwas ausdenken musste, um nicht in Klagen zu ersticken: Die Lösung war ein milliardenschwerer Vergleich – und der Rückkauf Hunderttausender VW-Fahrzeugen.
Etwa 350.000 Fahrzeuge stehen nun auf 37 „Autohalden“ in den USA, einige inmitten der Wüste, andere auf dem Gelände eines alten Stadions.
Das wahre Ausmaß wird aus der Luft deutlich.
Von offizieller Seite heißt es, die Autos werden dort nur zwischengelagert und, nachdem die Software (und die Abgaswerte) in Ordnung gebracht wurden, wieder in Betrieb genommen.
Möchte VW weiteren Strafen entgehen, muss der Konzern bis Juni nächsten Jahres 85% aller betroffenen Fahrzeuge in den USA zurückkaufen und umrüsten.
Europa ist von dieser Regelung ausgenommen. Wie „Focus-Online“ berichtet, habe sich VW bereits um 83% dieser Fahrzeuge gekümmert. (ts)
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