12.500 Arbeitsplätze bei Autozulieferern auf der Kippe
Überkapazitäten bei Herstellern, schwindende Aufträge bei Zulieferern - die Corona-Folgen setzen die Autoindustrie immer mehr unter Druck. Eine VDA-Umfrage verdeutlicht den Umfang möglicher Stellenstreichungen.

Die Autozulieferindustrie schätzt die Corona-Folgen groß ein.
Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/dpa
Große Teile der deutschen Autozulieferindustrie stellen sich laut einer Mitgliederumfrage des Branchenverbands VDA im Fall anhaltend schwacher Fahrzeugverkäufe auf drastische Jobverluste ein.
Allein in den 132 teilnehmenden Firmen sollen demnach schon bis zu 12.500 Arbeitsplätze auf der Kippe stehen, falls die Nachfrage nicht bald anzieht. Die Ergebnisse der Befragung mittelständischer Zulieferer liegen der dpa vor. Die analysierte Stichprobe steht für zusammen rund 187.000 Beschäftigte.
„Unter unveränderten Bedingungen werden bis Ende Juni 39 Prozent der Unternehmen Personal abbauen“, so der Verband der Automobilindustrie (VDA) in Berlin. „Bis Ende Juli werden es 65 Prozent sein.“ Derzeit liefen bereits in jedem zehnten Betrieb Stellenstreichungen.
Konkrete Pläne hierzu hätten aktuell 3 von 5 Zulieferern. Manche Firmen erwägen demzufolge die Kürzung von bis zu 40 Prozent der Jobs. (dpa)
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