Darauf muss man beim Großen Preis von Malaysia achten

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Lewis Hamilton (l.) und Nico Rosberg starten aus der ersten Startreihe.Foto: Diego Azubel/dpa
Epoch Times2. Oktober 2016
Im wechselhaften Titelrennen könnte es schon am Sonntag die nächste Wende geben. Lewis Hamilton startet in Malaysia von der Pole Position und will seinem Mercedes-Teamkollegen Nico Rosberg die WM-Führung nach nur einem Rennen wieder abnehmen. Dazu braucht der Brite aber Hilfe.

DAUERDUELL: Nico Rosbergs Schwung von drei Siegen in Serie nutzte ihm zumindest in der Qualifikation nichts. Lewis Hamilton war deutlich schneller und zeigte sich unbeeindruckt vom jüngsten Formhoch seines Stallrivalen. Der Zweikampf der beiden Mercedes-Fahrer ist in diesem Jahr mehr denn je ein ständiges Auf und Ab. Nun hofft Rosberg, dass sich Hamilton am Sonntag erneut Schwächen am Start erlaubt und er daraus Kapital schlagen kann. Gewinnt Hamilton, muss Rosberg Zweiter werden, um die WM-Führung zu behalten.

VERFOLGER: Die Renn-Simulationen im Training deuteten darauf hin, dass Red Bull und Ferrari den Mercedes diesmal mehr Sorgen bereiten könnten, als dies zumeist in diesem Jahr der Fall war. Der unerschrockene Max Verstappen im Red Bull könnte schon am Start seine Chance suchen. Sebastian Vettel, der im Vorjahr die Mercedes in Sepang düpierte und seinen ersten Sieg im Ferrari feierte, fährt als Fünfter los. In Singapur glänzte Vettel zuletzt schon mit einer furiosen Aufholjagd.

JUBILAR: Jenson Button erreicht am Sonntag als dritter Fahrer der Formel-1-Geschichte die Marke von 300 Grand-Prix-Starts. Nur Rekordhalter Rubens Barrichello (322) und Michael Schumacher (306) sind mehr Rennen in der Königsklasse gefahren. McLaren-Pilot Button beginnt den 16. von 21 WM-Läufen von Startplatz neun und darf auf Punkte zum Jubiläum hoffen.

UMBAU: Der Sepang International Circuit ist für die Fahrer in diesem Jahr eine ziemlich neue Erfahrung. Der frische Asphalt sorgt für deutlich bessere Reifenhaftung. Zudem wurde eine Reihe von Kurven umgebaut. „Die Strecke ist schneller“, sagt Force-India-Fahrer Nico Hülkenberg.

(dpa)


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