Logo Epoch Times

Trump: „Dummheit“ der USA schuld an schlechtem Verhältnis zu Russland

Wenige Stunden vor seinem Treffen mit Russlands Staatschef Wladimir Putin hat US-Präsident Donald Trump seinem eigenen Land die Schuld für das angespannte Verhältnis mit Moskau zugewiesen.

top-article-image
author-image
Artikel teilen

Lesedauer: 1 Min.

Wenige Stunden vor seinem Treffen mit Russlands Staatschef Wladimir Putin hat US-Präsident Donald Trump seinem eigenen Land die Schuld für das angespannte Verhältnis mit Moskau zugewiesen. „Unsere Beziehungen mir Russland waren NIEMALS schlechter wegen der vielen Jahre der Torheit und Dummheit der USA“, schrieb Trump am Montag im Kurzbotschaftendienst Twitter. Zudem sei die „Hexenjagd“ des US-Sonderermittlers Robert Mueller verantwortlich für die schlechten Beziehungen.
Mueller untersucht die mutmaßlichen Einmischungen Moskaus in den US-Präsidentschaftswahlkampf im Jahr 2016. Vergangene Woche hatte die US-Justiz zwölf Mitarbeiter des russischen Geheimdienstes unter Anklage gestellt. Ihnen wird vorgeworfen, für Hackerangriffe unter anderem gegen das direkte Umfeld der Trump-Rivalin Hillary Clinton verantwortlich zu sein. Trump und Putin kommen am Montagmittag in der finnischen Hauptstadt Helsinki zu ihrem ersten bilateralen Gipfel zusammen.
Vor diesem Treffen äußerte sich Trump überdies bei einem Arbeitsfrühstück mit dem finnischen Staatschef Sauli Niinistö zum Zustand der Nato. Das westliche Verteidigungsbündnis sei „niemals stärker gewesen“, sagte der US-Präsident.
„Niemals war die Nato enger zusammen.“ Die Verbündeten der USA hätten beim Nato-Gipfel in Brüssel vergangene Woche „zugestimmt zu zahlen“, sagte Trump. „Es war am Anfang ein bisschen hart, aber am Ende war es Liebe.“
Trump hatte die anderen Nato-Mitglieder beim Gipfel des Bündnisses vergangene Woche in Brüssel wegen deren angeblich zu niedriger Verteidigungsausgaben scharf angegriffen. Vor allem Deutschland war Ziel von Trumps Verbalattacken. (afp)

Kommentare

Noch keine Kommentare – schreiben Sie den ersten Kommentar zu diesem Artikel.

Bitte einloggen, um einen Kommentar verfassen zu können