Geklautes Bundeslogo und gefährliche Mängel: USA verklagen chinesische Masken-Firma
Die USA erheben Anklage gegen eine chinesische Firma wegen des Exports minderwertiger und defekter Masken im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie.

Nahaufnahme einer N95-Maske.
Foto: iStock
Die US-Bundesstaatsanwälte verklagen eine chinesische Firma wegen des Verkaufs von angeblichen N95-Atemschutzmasken. Laut den Juristen bringen die fehlerhaften Masken die Arbeiter an der Virus-Front in Gefahr. Die Käufer in den USA haben mehr als eine Million Dollar für die unter Umständen lebensgefährlichen Produkte bezahlt.
Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, wurden im April fast 500.000 fehlerhafte Masken von dieser Firma hergestellt und exportiert. Angeblich waren es N95-Masken, doch die angeblichen Schutzmasken entsprechen gar nicht den N95-Filterstandards. Der chinesische Hersteller stempelte jedoch einfach das Logo der US-Bundesbehörde NIOSH („nigh-osh“) auf die Verpackung ohne Genehmigung.
Die Bundesbehörden beschlagnahmten die „Made in China“-Produkte noch im selben Monat am Flughafen J. F. Kennedy in New York. (sm)
{gesichtsmasken}
Kommentare
Noch keine Kommentare – schreiben Sie den ersten Kommentar zu diesem Artikel.
Bitte einloggen, um einen Kommentar verfassen zu können
0
Kommentare
Noch keine Kommentare – schreiben Sie den ersten Kommentar zu diesem Artikel.