Drohnen-Video zeigt US-Angriff auf IS-Terror-Fürst Baghdadi
Ein Video zeigt den Angriff von US-Einheiten auf den geheimen Stützpunkt des IS-Führers Abu Bakr al-Baghdadi, wobei die völlige Zerstörung des Anwesens zu sehen war.

Erfolgreicher Angriff der US-Truppen auf den IS-Terror-Fürsten al-Baghdadi.
Foto: Screenshot Youtube/Welt Nachrichtensender & Comp.ET
Ein Drohnen-Video zeigt Teile des Einsatzes der US-Streitkräfte gegen den geheimen Stützpunkt des IS-Terror-Forsten al-Baghdadi. Dieser befand sich nahe der Ortschaft Barischa in Syrien, welcher nur fünf Kilometer von der südtürkischen Grenze entfernt.
Trump zufolge flüchtete al-Baghdadi während des Angriffs in einen Tunnel und sprengte sich selbst in die Luft. Der Terror-Fürst riss zwei seiner kleinen Kinder mit in den Tod (zuerst wurden drei gemeldet).
„American Hero“-Dog
Im Einsatz zeichnete sich nach Trumps Angaben auch ein Belgischer Schäferhund des US-Militärs aus, indem dieser dem Chef der Dschihadistenmiliz bei seiner Flucht in einen Tunnel hinterherjagte. Dort zündete al-Baghdadi seine Sprengstoffweste. Die Explosion ließ den Tunnel einstürzen, sodass der Hund auch verletzt wurde.
Angemessene „Beseitigung“ auf See
Der Generalstabschef der US-Streitkräfte, Mark Milley, sprach bei einer Pressekonferenz über die Beisetzung Baghdadis auf hoher See und sagte, dass man die „Beseitigung“ seiner Überreste „angemessen“ und gemäß der militärischen Prozeduren und des Kriegsrechts gehandhabt habe. Seine Bestattung erinnerte an jene von Osama bin Laden, denn dessen Überreste hatte man 2011 ebenso im Meer versenkt. Den Al-Kaida-Terror-Chef hatten zuvor US-Eliteeinheiten während eines geheimen Einsatzes in Pakistan getötet.
Trump dankte in seiner Ansprache den syrisch-kurdischen Streitkräften der SDF dafür, weil diese dem Einsatz „eine gewisse Unterstützung“ zukommen ließen, ohne dass der Präsident auf Details einging. Obwohl die türkische Militäroffensive in Nordsyrien den Einsatz zunächst verzögerte, konnte er doch noch erfolgreich umgesetzt werden.
Baghdadis Nr. 1 auch getötet
Auch den Nachfolger des Terroristen-Chefs, IS-Sprecher Abu Hassan al-Muhajir, hatten US-Soldaten getötet, wie der amerikanische Präsident am Dienstag bestätigte.
„Baghdadis Nummer Eins“ soll „höchstwahrscheinlich“ nach dem Tod al-Baghdadis die Führung der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) übernommen haben. „Jetzt ist auch er tot“, soweit US-Präsident Trump in der Twitter-Nachricht.
Laut „New York Times“ versuchte al-Muhajir am Montag in der Nacht in einem Öltruck bei Ain al-Baydah über die syrische Grenze zu flüchten. Ein AFP-Korrespondent sah, dass zwei Fahrzeuge bei einem Luftangriff zerstört wurden, ein kleiner Pickup-Lkw und ein größerer Lkw mit einem kleinen Metallbehälter. (afp/ks/sm)
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