NRW fordert: Ende der Visa-Freiheit für Georgier – Es kommen immer mehr Kriminelle
Die Landesregierung von NRW drängt auf ein Ende der Visa-Freiheit für Georgier. Offenbar kommen immer mehr Georgier mit kriminellen Absichten nach Deutschland.

Menschen in einer Straßenbahn in Georgien.
Foto: Mark Runnacles/Getty Images
Die Landesregierung von NRW drängt auf ein Ende der Visa-Freiheit für Georgier. Diese war vor einem Jahr eingeführt worden.
Ein Ministeriumssprecher sagte, dass NRW-Integrationsminister Joachim Stamp dem noch amtierenden Bundesinnenminister Thomas de Maizière einen entsprechenden Brief geschrieben habe.
Darin wird nach Angaben des „Kölner Stadt-Anzeigers“ auf eine steigende Zahl von Asylanträgen georgischer Staatsbürger hingewiesen, die mit „kriminellen Aktivitäten“ der Antragsteller einhergingen.
Dem Bericht zufolge fordert Stamp den Innenminister auf, auf europäischer Ebene entsprechend tätig zu werden. Er warnt auch vor der rasant steigenden Zahl der Asylsuchenden. Innerhalb nicht einmal eines Jahres sind die Asylgesuche offenbar von 170 auf 743 gestiegen. Stamp beklagt in dem Brief auch: die Probleme mit georgischen Staatsbürgern in Flüchtlingsunterkünften hätten erheblich zugenommen.
Das Bundeskriminalamt beobachte auch, dass immer öfter eingereiste Georgier die Zeit der Bearbeitung ihrer Asylanträge dazu nutzten, um in Deutschland „kriminell“ aktiv zu werden. (dpa/so)
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