„Die Partei benötig Stabilität“: Petry verteidigt Führungsanspruch in der AfD

Frauke Petry widersprach ihrem Vize Alexander Gauland, der die AfD dauerhaft in der Oppositionsrolle sieht.
Titelbild
Frauke PetryFoto: über dts Nachrichtenagentur
Epoch Times27. April 2016

AfD-Chefin Frauke Petry will an der Spitze der Partei bleiben. "Ich denke, dass die Basis unserer Partei sehr wohl weiß, dass wir Stabilität benötigen und dass ich es bin, die diese Stabilität nach außen und innen vermitteln kann", sagte Petry dem RTL-"Nachtjournal".

Frauke Petry widersprach auch ihrem Vize Alexander Gauland, der die AfD dauerhaft in der Oppositionsrolle sieht: "Jede Partei sollte antreten, um dauerhaft so viel Bedeutung zu erringen, um als mindestens gleichberechtigter Partner in Regierungen mitwirken zu können."

Die AfD-Chefin bekannte sich in dem Interview auch zu ihrer umstrittenen Aussage, dass die deutsche Politik das Überleben des eigenen Volkes sicherzustellen habe: "Ich denke, man sollte mit dem Begriff `Volk` oder `völkisch` entspannter umgehen. Ich weiß, dass das eine schwierige Rhetorik ist, aber sich für das eigene Volk einzusetzen, ist die Aufgabe eines jeden Politikers."

Auf die Frage, ob sie tatsächlich auf Flüchtlinge an der Grenze schießen lassen würde, sagte Frauke Petry: "Ich habe keinen Schießbefehl erteilt. Ich habe in einem Interview die deutsche Rechtslage referiert. Es ist Rechtslage, dass im Notfall an den deutschen Grenzen von der Schusswaffe Gebrauch gemacht werden kann."

(dts Nachrichtenagentur)



Epoch TV
Epoch Vital
Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


Ihre Epoch Times - Redaktion