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Meinung

Corona-Demonstration Berlin: Gegen „Neue Normalität“+ Fotos & Videos

Mit Bilderstrecke zur Corona-Demonstration am 1. August in Berlin.

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Wussten diese Menschen bereits vor der Demo, dass sie abgebrochen werden würde?

Foto: Epoch Times

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Lesedauer: 5 Min.

„Die [Anm. d. R.: die Teilnehmer der Demonstration] müsste man alle festhalten und zwangsimpfen“, sagte ein verständnisloser Passant, der die vorbeiziehenden Menschen am Straßenrand beobachtete. Er hatte dabei den Sinn dieser Veranstaltung leider überhaupt nicht verstanden.
Angenommen, es würden sich pro Tag in Deutschland durchschnittlich 24 Menschen ein Bein brechen – die genaue Statistik ist nicht bekannt, aber als Beispiel reicht dieser Vergleich völlig aus – dann würde niemand auf die Idee kommen, gegen Beinbrüche zu demonstrieren.
Bei der gestrigen Großdemonstration „gegen Corona“ lag der Fall etwas anders. Über eine Million Menschen war zur Kundgebung auf die Straße des 17. Juni nach Berlin gekommen, um ihren Unmut über die Folgen und Auswirkungen der Corona-Pandemie kund zu tun.
Kein Einziger von denen, mit denen ich sprach, leugnete, dass Menschen an Corona oder den Folgen dieser Erkrankung gestorben waren.
Stattdessen demonstrierten sie dagegen, dass die Corona-Maßnahmen nun eine „neue Normalität“ sein sollen und sich einige Politiker dafür aussprechen, diese auch nach dem Abklingen der Pandemie weiter beizubehalten.

Recht auf freie Meinungsäußerung in Corona-Zeiten

Obwohl viele der Teilnehmer erschüttert waren, als ihnen vor Ort bewusst wurde, dass ihnen nun durch diese „Corona-Verordnungen“ ihr Recht auf freie Meinungsäußerung genommen wird – mussten sie doch anerkennen, dass der Polizist auf der Bühne die Wahrheit sagte, als er über das Mikrofon sinngemäß verkündete: „Diese Demonstration wird aufgelöst, weil Sie gegen die Corona-Auflagen verstoßen haben“.
Dies soll wahrscheinlich nun die „neue Normalität“ in unserem Land sein, denn man kann nun alle unbequemen und unliebsamen Ereignisse durch „Verstöße gegen die Corona-Auflagen“ beliebig unterbinden.
Dabei war den Demonstranten wahrscheinlich im Vorfeld nicht klar, dass sie am Nachmittag des 1. August 2020 am eigenen Leib erfahren mussten, wie recht sie doch mit ihren Befürchtungen hatten.
Sollte irgend jemand immer noch nicht begriffen haben, wogegen diese Demonstranten gestern demonstrierten, so braucht er sich nur die Folgen der Pandemie etwas genauer zu betrachten.
Anm. der Redaktion: Der Artikel war von gestern, 2. August, und wurde von uns heute aktualisiert. Die Aussage, dass einige schon vorher wussten, dass die Anti-Coronapolitik-Demo aufgelöst werden würde, konnte nicht mehr verifiziert werden, woher sie stammte. Daher hat der Autor sie gelöscht. Auch die Überschrift war damit leider hinfällig.

Bilderstrecke

Eine der vielen, vielen Inhalte der Demonstration. Foto. Epoch Times

Forderungen der Demonstranten.

Foto: Epoch Times

Am 1. August in Berlin.

Foto: Epoch Times

Forderung nach Normalität.

Foto: Epoch Times

Eine weitere Forderung der Demonstranten.

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Unmut über die Folgen von Corona.

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Friedliche Demonstranten soweit das Auge reicht.

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Künstler und Moderator Nana vor dem Verbot.

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Polizei betritt die Bühne, rechts der Moderator und Künstler Nana.

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Die Polizei gab den Befehl, die Mikrofone abzuschalten.

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Ansage, die Demo wird aufgelöst.

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Redner Heiko Schrang beobachtet die erzwungene Beendigung der Kundgebung.

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Die Polizei nimmt einem Redner das Megaphon weg.

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Eine Frau sorgt sich um ihre Bürgerrechte, nachdem die Polizei die friedliche Demo „beendet“ hat.

Foto: Epoch Times

Polizei stellt sich zwischen die friedlichen Demonstranten.

Foto: Epoch Times

Polizeihubschrauber kreisen über der Demonstration.

Foto: Epoch Times

Menschen werden von der Bühne von der Polizei herunter „begleitet“.

Foto: Epoch Times

https://youtu.be/6B7MoFME5zc
https://youtu.be/xOledoZ0jDc

Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers oder des Interviewpartners dar. Er muss nicht zwangsläufig die Sichtweise der Epoch Times Deutschland wiedergeben.

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