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Ukraine-Krieg

KKW-Experte: Saporischschja mittelfristig in Gefahr

Zwar ist das KKW Saporischschja nicht direkt von den Überschwemmungen in der Ukraine betroffen. Doch mittelfristig könnte es Probleme mit der Kühlung geben.

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Das Kernkraftwerk Saporischschja liegt direkt an der Frontlinie des Krieges in der Ukraine.

Foto: Kateryna Klochko/AP

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Lesedauer: 2 Min.

Die Sicherheit des ukrainischen Atomkraftwerks Saporischschja ist laut einem Experten für Reaktorsicherheit nach der Zerstörung eines Staudamms mittelfristig in Gefahr. Die Wasserversorgung der Kühlsysteme sei trotz des Dammbruchs für einige Monate gewährleistet, sagte Nikolaus Müllner von der Universität für Bodenkultur in Wien.
Doch angesichts der Kriegshandlungen sei es fraglich, ob dieses Zeitfenster genutzt werden könne, um alternative Wasserquellen zu erschließen, sagte der Leiter des Instituts für Sicherheits- und Risikowissenschaften der Deutschen Presse-Agentur. „Es ist natürlich eine bedrohliche Situation“, sagte er.
Außerdem hatte IAEA-Chef Rafael Grossi davor gewarnt, dass der große Kühlteich des KKW von den Kriegsparteien beschädigt werden könnte. Darüber hinaus besteht laut Grossi und Greenpeace-Aktivisten die Gefahr, dass der Deich um den Teich wegen der veränderten Pegelstände unter zu hohen Druck gerät und Schaden nimmt.

KKW liegt direkt an Frontlinie

Am Dienstag hatten sowohl die Ukraine als auch Russland schwere Schäden am Staudamm und Wasserkraftwerk von Nowa Kachowka in russisch besetztem Gebiet am Fluss Dnipro gemeldet und sich gegenseitig die Schuld gegeben. Die Überschwemmungen allerdings betreffen das ebenfalls russisch kontrollierte KKW, das mehr als 100 Kilometer weit flussaufwärts liegt, nicht direkt.
Doch das größte europäische Kernkraftwerk bezieht Wasser zur Kühlung der sechs stillgelegten Reaktoren und des Atommülls aus dem aufgestauten Dnipro. Der Pegelstand dieses Reservoirs könnte laut der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) schon bald so tief sinken, dass daraus kein Wasser mehr abgepumpt werden kann. Das KKW verfügt jedoch über einen etwa zwei mal drei Kilometer großen Kühlteich, sowie kleinere Kühlteiche, Kanäle und Brunnen, mit denen die Kühlsysteme monatelang weiterbetrieben werden können, um ein katastrophales Überhitzen wie in Tschernobyl (1986) oder Fukushima (2011) zu verhindern.
Unter normalen Umständen reiche dieses Zeitfenster aus, um etwa Ansaugrohre im Dnipro-Reservoir tiefer zu legen, sagte Müllner. Es sei jedoch schwer einschätzbar, ob dies aktuell möglich sei, „da das Kernkraftwerk direkt an der Frontlinie liegt“, sagte der Experte. (dpa)

Kommentare

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Berndvor 2 Jahren

1. Der ukrainische TV Milliardär dreht jetzt völlig durch

Selenskyj fordert sofortige internationale Hilfe für russisch besetztes Cherson

"Wenn eine internationale Organisation nicht im Katastrophengebiet anwesend ist,

bedeutet das, dass sie überhaupt nicht existiert oder unfähig ist"

2. Ex-NATO-Chef Rasmussen: Länder erwägen Truppen für Ukraine, Polen und die

baltischen Staaten WOLLEN SOLDATEN IN DIE UKRAINE SCHICKEN

van toybenvor 2 Jahren

https://www.express.de/politik-und-wirtschaft/wolodymyr-selenskyj-so-gross-ist-sein-vermoegen-wirklich-1-413656

Berndvor 2 Jahren

Das in dem Artikel genannte Vermögen ist das für die Steuererklärung, da sind aber die Konten in Panama, britisch Jungferninseln, Zypern.... NICHT MIT DABEI