Meinung
Unsere Eliten haben ein großes Vorbild: China
Die Eliten wollen den Staat nicht „zerschlagen“. Sie wollen ihn in der chinesischen kommunistischen Tradition zu ihrem eigenen Vorteil stärken und formalisieren.

Vorbild China?
Foto: iStock
„Cui bono“ – Wem nützt es, wenn Zehntausende leichtgläubiger Konformisten durch die Straßen marschieren, sogar plündern und verstümmeln, und gegen Dinge protestieren, die schon vor Jahrzehnten als illegal erklärt wurden?
Cui bono? Wem nützt es? Nicht den Kleinunternehmern und ihren Angestellten; nicht den Arbeitslosen und geringfügig Beschäftigten; nicht dem Polizeibeamten, der kurz davor ist zu kündigen (oder diesen Schritt bereits gegangen ist); nicht jenen an der Pandemie Erkrankten; nicht den Obdachlosen; nicht den Abhängigen, die versuchen, sich von den Drogen zu lösen; nicht denen, die auf dem Instagram-Konto @santamonicaproblems antworten; nicht den unglücklichen Leuten, die eines Morgens aufwachten und feststellen mussten, dass sie in einer autonomen Zone ohne Sicherheitsmechanismen leben; nicht den Bewohnern der schwarzen Gemeinden Chicagos, deren Kinder fast täglich auf den Bürgersteigen erschossen werden; nicht einmal den unzähligen Demonstranten selbst.
Sicherlich nicht denjenigen, welcher Rasse und welcher Nation sie auch immer angehören, in welchem Maße sie glauben, dass „Black Lives Matter“ (also „Schwarze Leben Zählen“), oder dass die „Antifa“ eine Organisation ist, die für die Gleichberechtigung im Leben der Amerikaner kämpft.
Wer also profitiert von unserem nationalen Nervenzusammenbruch, der nie zu enden scheint?
Es sind die globalistischen Eliten, die auch heute noch den größten Teil unserer Gesellschaft regieren, trotz der Invasion von Donald Trump.
Und diese Eliten wollen diese Herrschaft durch das fortsetzen, was sie sich als Ergebnis dieser Demonstrationen inbrünstig erhoffen – mehr Regierungskontrolle. Insbesondere eine Regierungskontrolle, die ihnen hilft.
Sie haben gesehen, wie es anderswo getan wurde, mit Ergebnissen, die sie vielleicht nachahmen möchten, zumindest bis vor kurzem.
Nennen Sie es China-Neid.
Die Kommunistische Partei Chinas (KPC) hat im Laufe der Jahre einen Weg gefunden, die chinesische Gesellschaft in außergewöhnlichem Maße durch eine Form des Kommunismus zu regulieren, die Gewinne und Macht für die (Partei-)Eliten maximiert, während sie gleichzeitig die Massen weitgehend in Schach hält.
Kein Wunder, dass unsere Eliten neidisch sind.
Die Menschen nennen unsere Eliten „Globalisten“, aber sie sind nicht wirklich global. Sie sind selektiv global, aber eigentlich nur gierig und machthungrig wie die Kommunisten in China.
Ob teilweise, ganz oder gar nicht geplant, das gegenwärtige Zusammenfließen von Katastrophen hat ihnen die Möglichkeit geboten, ihre Sache gegen ihren natürlichen Widersacher Trump voranzutreiben.
Im Großen ist das die Wahllandschaft 2020 – die globalistischen Eliten, vertreten durch Joe Biden (im Moment jedenfalls), gegenüber dem amerikanischen Volk, vertreten durch Trump.
Viele dieser Amerikaner, die stark von den Medien beeinflusst und von der Rhetorik des Präsidenten abgestoßen sind, erkennen nicht, dass er sie repräsentiert, aber er tut es. Ignorant – und oft vorsätzlich – stellen sie sich ihm mit Händen und Füßen entgegen.
Eine gleiche Anzahl, oder möglicherweise mehr, wie die mehr als eine Million Anfragen nach Eintrittskarten für seine Kundgebung in Tulsa [im US-Bundesstaat Oklahoma] zeigen ihre Unterstützung für Trump.
Wir befinden uns mitten in einem Battle Royale um die Seele [der amerikanischen] Nation. Ganz gleich, ob sie mehr oder weniger die demokratische Republik bleibt, die sich ihre Gründer vorgestellt haben, oder ob sie eine amerikanisierte Version dessen wird, was von der KPC entwickelt wurde.
Wenn Letzteres der Fall ist, dann werden ironischerweise solche Gruppen wie „Black Lives Matter“ und „Antifa“ in die Wüste geschickt, sobald der Sieg errungen und gesichert ist.
Die Eliten haben wenig bis gar kein Interesse an solchem revolutionären Pöbel, auch wenn sie derzeit nicht nur von den üblichen Verdächtigen der Demokratischen Partei, sondern auch von vielen der Löwen der Wirtschaft Amerikas gefeiert werden.
„Black Lives Matter“ wird benutzt, obwohl seine Anhänger sich dessen nicht bewusst sind. Schon bald wird man auf sie verzichten. Die „Antifa“ gilt bereits als überflüssig.
Die Eliten wollen den Staat nicht „zerschlagen“. Sie wollen ihn in der chinesischen kommunistischen Tradition zu ihrem eigenen Vorteil stärken und formalisieren (vgl. McKinsey & Company, das mächtigste Beratungsunternehmen der USA, das mit den Chinesen bei der „Belt and Road Initiative“ und mit Gouverneur Andrew Cuomo bei der „Wiedereröffnung“ New Yorks zusammenarbeitet).
Und wenn die KPC aufgrund des falschen Umgangs mit dem Virus, dessen Weg sie bereitet hat, zerfällt – um so besser. Die Globalisten werden sie eifrig ersetzen, wobei sie das, was die KPC getan hat, genauestens wiederholen werden. Wie wir wissen, ist Nachahmung die aufrichtigste Form der Schmeichelei.
Der Originalartikel erschien in The Epoch Times USA. Originalfassung: Our Elites Suffer From China Envy (deutsche Bearbeitung ah).
Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers oder des Interviewpartners dar. Er muss nicht zwangsläufig die Sichtweise der Epoch Times Deutschland wiedergeben.
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