Während der Wahl der Bundestagspräsidentin am 25.3. in der konstituierenden Sitzung im Bundestag sprachen wir mit der Abgeordneten Saskia Ludwig und dem Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion, Bernd Baumann.
Die CDU-Abgeordnete Ludwig ist das zweite Mal in den Bundestag gewählt worden, dazwischen hat sie im Landtag Brandenburg die CDU vertreten. „Das Geschäftsordnungsthema ist immer ein Riesenthema und ich finde, was wir die letzten Jahre ja schon erlebt haben, ist immer, dass man aus bestimmten Ängsten heraus immer weiter eingreift, das was die Gründungsväter eigentlich auch unseres Grundgesetzes sich dachten und auch mit dieser Geschäftsordnung“, sagt die Abgeordnete auf Frage der Epoch Times zu der Sitzung im Parlament.
„Wir haben uns verdoppelt. Nach den neuesten Umfragen steigen wir weiter, 23 Prozent und mehr und die CDU sinkt. Letztlich entscheidet ja der Wähler“, sagt uns Bernd Baumann (AfD) im Bundestag. Durch „den Ausschluss der AfD“ würde man „natürlich Wähler zu uns treiben“, so der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion.
„Die Grünen haben es deutlich gesagt, was sie wollen. Sie wollen im Prinzip das Rederecht am Podium einschränken durch Definitionen, was ist rassistisch, was ist diskriminierend, was ist nicht sprachsensibel und das halte ich für schwierig. Es war aber richtig, alle Anträge in den entsprechenden Ausschuss zu verweisen, dass da auch dann darüber diskutiert werden kann“, sagt Ludwig weiter.
Das Fragerecht dürfe „nicht eingeschränkt werden, sondern es muss wieder gestärkt werden“, sagt Ludwig. (sk)
Reporter: Erik Rusch
Kamera: Matthias Kehrein
Schnitt: Stephan Kröker
vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.
Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.
Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.
Ihre Epoch Times - Redaktion