Prozess um mutmaßliche Hamas-Untergrundzelle begonnen
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Vor dem Berliner Kammergericht müssen sich seit Dienstag vier mutmaßliche Mitglieder einer Untergrundzelle der radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas verantworten. Der Prozess begann mit der Verlesung der Anklage.
Die Männer sollen auf Geheiß der Führung des militärischen Arms der Hamas mehrere Schusswaffendepots für mögliche Anschläge in Europa angelegt haben. Sie sind wegen der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung angeklagt.
Laut Anklage der Bundesanwaltschaft waren die vier Beschuldigten als sogenannte Auslandsoperateure der sogenannten Kassam-Brigaden der Hamas in Europa tätig und arbeiteten am Aufbau eines logistischen Netzwerks für etwaige Anschläge.
Den Ermittlern zufolge befasste sich die Hamas im Zusammenhang mit ihrem Angriff auf Israel am 7. Oktober 2023 auch mit der Idee, Anschläge auf israelische und US-Einrichtungen in Deutschland zu begehen. (afp/red)
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